Hundefotographie

Ein schönes Foto begeistert jeden!

Und die meisten Menschen haben auch eine Kamera daheim.

Da schaut der Hund so lieb, aber wenn man ihn dann fotographiert, ist das Bild doch nicht so toll. Warum?

 

Hier ein paar Tipps, wie Du Deinen Hund mit ein bißchen Übung ins richtig Licht setzen kannst.

Du brauchst dazu nicht immer gleich eine hochwertige Ausrüstung, sondern mehr eine Idee, wie das Foto aussehen soll und ein bißchen ein Gefühl und das Wissen, warum ein Foto gut aussieht oder nicht so gelungen ist.

 

Klar kann man heute mit Bildbearbeitungsprogrammen vieles nachträglich verbessern. Aber eben nicht alles und teilweise ist es sehr viel Zeitaufwand!

 

Viel Spaß beim Fotographieren!

 

PS: die Fotos kannst du anklicken und dann in groß betrachten.

 

 

Die richtige Distanz

Dieses Foto ist ein Suchbild. Der Hund ist einfach zu weit weg, man erkennt zu wenig darauf. Geh näher ran!

Die Position der Kamera

Ok, du bist näher ran, man erkennt deinen Hund. Aber richtig gut sieht das noch nicht aus.

Der Grund: das Foto ist von oben fotographiert. Der Fotograph ist dabei aufrecht gestanden, dafür war der Hund zu nahe.

 

Tipp: Hunde fotographiert man IMMER auf Augenhöhe.

Leine und Halsband

Wenn du deinen eigenen Hund fotographierst nutze die Möglichkeit und fotographiere ihn OHNE Leine und evtl. auch ohne Halsband.

 

Tipp: wenn man auf die Leine nicht verzichten kann, so sollte sie entweder hinter dem Hund versteckt werden, oder zumindestens auf dem Boden liegen.

Abstand

Für ein Portrait gehst du am besten nicht zu nahe ran. Ein Abstand von 2-4 m ist gut.

Dabei auf den Sonnenstand und auf deinen Schatten achten!

Schatten

Hier siehst du gut, warum du auf deinen Schatten achten sollst: der halbe Kopf ist im Dunkeln!

Position

Hier hast du für ein Portrait die richtige Position: du bist auf Augenhöhe und deine Schatten fällt nicht auf den Kopf des Hundes.

Zoom

So sieht das Portrait vom vorherigen Foto aus.

Damit du nur den Kopf fotographierst, aber den richtigen Abstand einhälst, zoomst du den Kopf heran.

Fehler

Auf diesem Foto ist neben Leine und Halsband auch noch ein häufiger Fehler: der Hintergrund wurde nicht beachtet.

Hintergrund

Hier noch ein Beispiel für einen ungeschickt bewählten Hintergrund: Der Hund trägt einen "Eifelturm" auf dem Kopf.

Hintergrundfehler

Hier hat der Hund gleich eine Kollision mit einem Lastwagen - schade, denn das Foto wäre sonst echt schön.

Der passende Hintergrund

Hier wurde der Hintergrund gut gewählt. Der Kopf hebt sich deutlich vom Hintergrund ab.

Das ist wichtig: ein schwarzer Hund vor einer schwarz wirkenden Hecke kommt nicht gut raus.

Bildausschnitt

Man kann am PC den Bildausschnitt immer enger machen, aber mehr Platz kann man nicht machen!

Wenn ein Hund zur Seite schaut, wirkt das Foto besser, wenn dort Platz ist.

Hier wurde der Bildausschnitt zu eng gewählt.

Bildausschnitt

Hier paßt der Bildausschnitt. Das Augen kann mit dem Hund schauen, es ist auch noch der Hals dran, was den Hund größer und eleganter wirken läßt.

Position

Wenn man den Hund etwas erhöht stellen kann und dann tiefer geht, bekommt man einen anderen Blickwinkel. Der Hund wirkt größer, majestetischer.

Bildausschnitt

Hier ein Beispiel, wie man ein Foto daheim ausschneiden und nachbearbeiten kann. Aber die Vorlage muss eben schon vorher passen.

 

Ausgangsbild

Bildbearbeitung

Das Foto oben wurde ausgeschnitten und der Kontrast verstärkt.

Es braucht nicht viel, wenn man vorher schon auf aufpaßt!

Hintergrund

Hier noch ein Beispiel für einen gelungenen Hintergrund.

Das Foto könnte evtl. noch etwas beschnitten werden, damit die linke obere Ecke nicht so hell ist. Oder man kopiert in diese Ecke das gelbe Laub.

Sonnenstand

Beim Fotographieren muss man immer auf die Sonne achten!

Für ein gutes Foto braucht man gutes Licht. Blitzlicht beändert immer das Foto und wirkt künstlich (bei einem normalen Foto).

Hier wurde gegen die Sonne fotographiert.

Dabei erkennt man dann wenig Details beim Hund.

Es kann aber auch bewußt so gemacht werden, wenn die Sonne dann die Umrisse beleuchtet.

 

Gegenlicht

Eine gelungene Gegenlichtaufnahme ist nicht einfach. Sie wirkt vorallem dann, wenn der Umriss des Hundes entsprechend zur Geltung kommt.

Gegenlicht

Hier wurde darauf geachtet, daß die Sonne genau hinter dem Hundekopf ist. Das verstärkt den Kontrast und macht das Foto interessant.

Bei diesem Foto ist der Fotograph tiefer als der Hund, er fotographiert von unten.

Nähe/Distanz

Hier war die Kamera zu dicht am Hund.

Die Nase ist im Verhältnis zu groß!

Das kannst du vermeiden, indem du 2-4 Meter vom Hund weg gehst und dann herzoomst.

Schärfe

Die meisten Fotos machen entweder die Mittelpunkt scharf oder haben Sensoren, die sich einen Punkt selbst aussuchen.

Bei einem Hundeportrait mußt du deshalb darauf achten, den Punkt selber zu bestimmen!

Wichtig: Die AUGEN MÜSSEN SCHARF SEIN!

Hier ist die Nase scharf.

 

Schärfe

Hier sind die Augen scharf gestellt. SIE schauen dich an! SIE müssen scharf sein.

Nahaufnahme

Bei einer Nahaufnahme muss der Fotograph ebenfalls genügend weit weg sein - er zoomt nur näher ran. Hier darf auch man der Kopf angeschitten sein.

Eine Nahaufnahme wirkt intim, zeigt Freundschaft und Vertrauen.

Auch hier auf Augenhöhe und saubere Augen achten!

 

Der ganze Hund

Es gelten die gleichen Punkte wie bei einem Portrait:

- Abstand wegen den

   Proportionen

- Wohin schaut der Hund?

- Hintergrund beachten

- Sonnenstand beachten

Bildkompositon

Wie stelle ich den Hund, daß es gut aussieht?

Was macht das Foto interessant?

Was mache ich mit der Leine?

Paßt der Hintergrund?

Hebt sich der Hund vor dem Hintergrund ab?

Bildaufbau


Fehlersuche vor dem Fotographieren:

Es stören der Müllsack und der blaue Contaier.

Auch steht der Hund nicht wirklich schön...

Bildaufbau 2

Der Müllsack wurde entfernt und die Position verändert, so daß der Container aus dem Blick ist.

Allerdings ist das Foto noch nicht wirklich gut: der Hund schaut eher fragend und sein Schwanz ist nicht sichtbar.

Bildaufbau 3

Hier wurde der Hund durch schmeisen eines Stöckchens dazu überredet, interessiert in die Ferne zu schauen. Man kann auch ein Geräusch machen, wenn der Hund zu einem herschauen soll.

Wichtig dabei: der Hund sollte gehorchen und trotz dieser Ablenkungen stehen bleiben.

Zudem steht der Hund nicht mehr so hoch wie auf dem ersten Foto.

Ergebnis: sehr gut!

Hund frei stehend

Fehler: gegen die Sonne, der Hund steht hinten höher als vorne, zu viel Raum um den Hund, das Foto hat keine Ausstrahlung.

Stimmungsbild

Ein Stimmungsbild ist in gewisser Weise auch ein Suchbild, wenn man es nur auf den Hund bezieht.

Aber hier ist der Gesamteindruck wichtiger als der Hund.

Beispiel: hier hat der Betrachter das Gefühl mit auf dem Spaziergang zu sein.

 

Bildkomposition

Fehlersuche beim Fotographieren:

Der Kopf verschwindet auf den ersten Blick in der Hecke. Er hebt sich nicht mehr ab. Bei Hintergrund stören die Häuser.

Angeschnitten

Was bei einer Nahaufnahme in Ordnung ist, ist ansonsten eher störend: wenn der Hund nicht vollständig auf dem Foto ist.

Bitte einen stehenden Hund nicht anschneiden!

 

Die Leine wurde hier versucht, nach hinten zu verstecken, sie irritiert aber immer noch!

Bildkomposition

Fehlersuche beim Fotographieren:

zu viel Schatten vom Ohr und vorallem hat der Hund auf diesem Foto keinen Schwanz!

Wenn der Hund wedelt immer mehrere Bilder schnell hintereinander machen, damit man auch mal den Schwanz schön drauf hat.

 

Bildkomposition

Hier paßt das Foto! Der Hund sieht stolz aus, der Schwanz ist drauf, der Hintergrund ist etwas weiter weg und dadurch unschwarf. Der Hund zeichnet sich schön ab.

Schneebild

Beim Fotographieren im Schnee sollte man erst ein paar Versuche mit verschiedenen Einstellungen machen. Durch den vielen hellen Hintergrund tut sich der Foto schwer, die richtige Einstellung zu finden, damit auch der Hund schön belichtet ist.

 

Bild mit mehreren Hunden

Damit so ein Foto gelingt, braucht man entweder viel Glück oder Hunde, die gut erzogen sind! Alle müssen das Wort "Steh" (oder ein anderes Kommando) gut können. Dann wird einer nach dem anderen auf Position gestellt. Wenn der Fotograph die gewünschte Position hat, sollten die Hunde aufmerksam gemacht werden. Und dann zur Sicherheit lieber gleich mehrere Fotos machen - einer schaut immer mal zur Seite.

 

Über das Fotographieren gibt es noch viel mehr zu sagen, aber nicht alles auf einmal. Diese Tipps sollen dir nur beim Einstieg in die Fotographie helfen. Danach gibt es viele gute Fachbücher und Foren, die dir weiterhelfen können!

 

Probier es einfach aus!

Training

Trainingszeiten ab Oktober 2016:

Dienstag    

16.30 - 18.00 Uhr

Rally Obedience

18.00 - 19.00 Uhr

Treibball

17.00 Uhr

BH-Training 

nach Absprache

Team-Test

 

Sonntag

  9.30 - 10.30 Uhr

THS - just for fun

10.30 - 11.30 Uhr

Welpen

10.00 - 11.15 Uhr

Einzeltraining

10.30 - 11.30 Uhr

Junghunde-Gruppe

10.30 - 11.30 Uhr

Basistraining

11.30 - 12.30 Uhr

Ralley-Obedience

Der Verein

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